Provenienzforschung im Studium und als Beruf – Ein Interview mit Dr. Tanja Baensch

Dr. Tanja Baensch ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Mosse Art Research Initiative (MARI) am Kunsthistorischen Institut der Freien Universität Berlin. Der deutsch-jüdische Verleger Rudolf Mosse gehörte zur Zeit des Kaiserreichs den einflussreichen Akteuren Berlins. Die umfangreiche Kunstsammlung der Familie wurde durch die Nationalsozialisten entzogen und 1934 in Berlin versteigert. Das Forschungsprojekt versucht die Objekte der Sammlung ausfindig zu machen, ihre Wege bis zum heutigen Standort nachzuvollziehen und die genauen Verlustumstände zu klären. 

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„Abseits der Scheinwerfer läuft es bodenständig ab“ oder: Arbeiten im Auktionshaus

Wer beim Wort „Kunstauktionen“ die Nase rümpft und an astronomische Preise und elitäres Gebaren denkt, kennt den Alltag vieler heimischer Auktionshäuser nicht. Wie das Auktionswesen funktioniert und wie sich der Alltag darin gestaltet, haben wir im ausführlichen Gespräch mit der Expertin für Druckgrafik Nadine Keul erfahren. Sie ist seit rund elf Jahren für die Berliner Galerie Bassenge tätig. Trotz des irreführenden Namens ist die Galerie ein familiengeführtes Auktionshaus, in dem zweimal im Jahr knapp 9.000 Lose unter den Hammer kommen.

VON EVA DALVAI

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