In Erasmus we trust.

von Imke Kappernagel

Pisas Straßen sind voller Glitzer. Während ich und 200 andere Erasmus-Studierende gerade ankommen, laufen andere mit Lorbeerkränzen auf dem Kopf und ihrer Familie im Schlepptau wie siegreiche Kämpfer des letzten Dichterwettstreits durch die Stadt. Die Absolvent*innen der verschiedenen Unis in Pisa haben dann meist gerade ihre Abschlussarbeit verteidigt, sind mit selbiger in der Hand mit Konfetti beworfen worden und machen sich jetzt auf dem Weg zum schiefen Turm der Stadt. Diesen, so der Aberglaube, darf man erst betreten, wenn man seinen Abschluss hat – macht man es trotzdem vorher, bleibt man für immer Student*in.

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Wir wären so gerne Helden gewesen

von Ida Rees

Die normalerweise strahlend weißen Wände sind gesäumt von einem dunklen Vorhang. Die Luft ist warm, die Stimmung nahezu gemütlich. Unweit des S+U Bahnhofes Pankow, in der 150 m² großen Jugendstilwohnung, ist es – passend zum Winter – gemütlich geworden. Für ein paar Wochen hat sich die Galerie Pankow in ein Kino verwandelt. Die Tatsache, dass eine Galerie zum Kino wird und welchen nutzen sie davon haben kann, bedarf einer kurzen Erklärung.

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