„Wie, Sie kennen das nicht?!“ – Artshaming: Eine Anleitung

von Nathalie Ladermann

TYP 1:

Die Ausgangssituation

Sie sind männlich, über 60, möglicherweise bereits Rentner, haben viel Freizeit und in dieser gerne Umgang mit Kunst? Sie halten Ihre Erfahrungen für außerordentlich wichtig und Sie geben Ihr Wissen gerne an andere weiter? Ausgezeichnet! Halten Sie doch beim nächsten Museumsbesuch in Ihrer bevorzugten Kulturinstitution Ausschau nach dem einen oder der anderen Praktikant:in. Suchen Sie jemanden, der Ihnen freundlich zulächelt und Sie mit seinen jungen, engagierten Augen ansieht, die geradezu vor Wissensdurst strotzen. Vielleicht wird er, oder sogar sie, Ihnen ein höfliches „Guten Tag“ entgegenbringen. Nehmen Sie diese eindeutige Gesprächsaufforderung an.

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Studierende, ins Museum!

von Ida Rees

Sehnsüchtig schaut man als StudentIn in Berlin auf die vielen Museen Europas mit liberaler Eintrittspolitik. In den Staatlichen Kunstsammlungen anderer Städte hat sich in den letzten Jahren etwas bewegt, oft können Studierende der Kunstgeschichte oder gar alle Studierenden kostenfrei die Museen besuchen. In Florenz beispielsweise ist das so, aber auch in Paris für Studiernde zwischen 18-25 Jahren. Als KunstgeschichtsstudentIn sollte man freien Zugang zu den Objekten haben, die man studiert.

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