Klein, aber oho! Unsere Ausstellungsempfehlungen im Februar

Zum 500 Todestag von Leonardo da Vinci veranstaltet der Louvre die umfassendste Da-Vinci-Show, das Frankfurter Städel eröffnet zeitgleich mit seiner Van-Gogh-Ausstellung „die bis dato größte und aufwendigste Präsentation in seiner Geschichte“ und die Bauhaus Institutionen in Berlin, Dessau und Weimar eröffnen das 100. Jubiläumsjahr mit drei Großausstellungen „mit bislang nie gezeigten Sammlungsschätzen“.

Wir schließen uns dem Superlativismus an und präsentieren euch jeden Monat frisch und unverbraucht die besten Geheimtipps in der Kunst- und Kulturlandschaft, die man beim Wettbuhlen der großen Museen glatt übersehen könnte. Ganz nach dem Motto: klein, aber oho!

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Rezept:kunst

VON IDA REES

Die Tage werden kürzer, der Melatoninspiegel in unserem Körper bleibt erhöht, er verführt uns zu gemütlichen Tätigkeiten und zu düsteren Gedanken. Doch es gibt etwas das den Menschen erheitern kann: „Clouds are free. They just float around the sky all day and have fun. You can’t have light without dark. You can’t know happiness unless you’ve known sorrow. No worries. No cares. Just float.“ In The Joy of Painting verzaubert Bob Ross mit seinen geflügelten Worten und farbenfrohen Atmosphären. Durch seine meditativ ruhige und etwas ulkige Art, mag eine leichte depressive Verstimmung verfliegen können. Gar mehr noch, anregendes beginnt sich in den Fingerspitzen zu tummeln und die Verlockung ruft gleich mitzumachen. Und schon hat man die Schuhe an, ist auf halbem Weg zum Künstlerbedarf und wieder in Bewegung ‒ auf zu neuen Taten.

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In Erasmus we trust.

von Imke Kappernagel

Pisas Straßen sind voller Glitzer. Während ich und 200 andere Erasmus-Studierende gerade ankommen, laufen andere mit Lorbeerkränzen auf dem Kopf und ihrer Familie im Schlepptau wie siegreiche Kämpfer des letzten Dichterwettstreits durch die Stadt. Die Absolvent*innen der verschiedenen Unis in Pisa haben dann meist gerade ihre Abschlussarbeit verteidigt, sind mit selbiger in der Hand mit Konfetti beworfen worden und machen sich jetzt auf dem Weg zum schiefen Turm der Stadt. Diesen, so der Aberglaube, darf man erst betreten, wenn man seinen Abschluss hat – macht man es trotzdem vorher, bleibt man für immer Student*in.

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