Ich bin ein Buch: Kaufe mich jetzt.*

von Nathalie Ladermann

Über die (Ver)Lage von Kunstbüchern

Was soll das eigentlich sein, ein Kunstbuch? So wirklich definieren kann ich das gar nicht. Kunstbücher sind längst selbst zur Kunstform geworden und gehören zu einer Sphäre, die sich immer wieder neu definiert. Deswegen ist Definieren vielleicht auch erst einmal gar nicht so wichtig. Die Spanne ist groß von wissenschaftlicheren Abhandlungen wie Gombrichs History of Art bis hin zu Coffeetable Books und kleinen Zines. Es gibt Bücher über, mit und von Künstler:innen, über ganze Epochen und einzelne Ausschnitte davon und alle haben nochmal eigene Kategorien. Kunstbücher sind faszinierend, haben eine besondere Haptik, spezielles Papier und jedes hat seine eigene Ästhetik. Kunstbuchhandlungen gleichen mittlerweile eher Galerien und Kunstbuchmessen finden sich in jeder größeren Stadt. Woher kommt diese Faszination und wie verlegt man Kunstbücher eigentlich? Ein zeitgenössisches Phänomen ist es nicht – Im Gegenteil.

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Kunst aus dem Automaten

von Caroline Warth

Auf meinem Weg von der U-Bahn nach Hause fiel mir ein ungewöhnlich alter, kaum übersehbarer Automat in der Florastraße in Pankow auf. „Prager Frühling 1968“ steht in gelber Schrift auf dem Automaten in knalligem Orange, der sich seit letztem Jahr an der Hauswand der gleichnamigen Kneipe befindet.

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