Klein aber oho! Unsere Ausstellungsempfehlungen im Mai

Wir präsentieren euch jeden Monat frisch und unverbraucht die besten Geheimtipps in der Kunst- und Kulturlandschaft, die man beim Wettbuhlen der großen Museen glatt übersehen könnte. Ganz nach dem Motto: klein, aber oho!

Billige Bilder in der Kunstgeschichte
Kunsthistorische Ausstellung in der Universitätsbibliothek der FU Berlin
25. April – 27. Juni 2019 | Montag – Freitag | 9 – 20 Uhr | Eintritt frei
Ausstellungseröffnung: 25. April | 17 Uhr

Am Beispiel von Werken Albrecht Dürers (1471-1528) thematisiert die Ausstellung die drucktechnische Vervielfältigung von Kunstwerken. Neben einem historischen Überblick über Einflüsse auf den Buchmarkt informiert die Ausstellung darüber, welche bildungspolitischen und ideologischen Interessen hinter der Vervielfältigung von Kunstwerken gestanden haben. Die Ausstellung wurde von Studierenden der Uni Siegen unter der Leitung der Kunsthistoriker Prof. Dr. Joseph Imorde und Dr. Andreas Zeising konzipiert.


Emerging Lines: Junge Talente aus Europa
KUNSTRAUM Potsdamer Straße
26. April – 3. Mai 2019 | Eintritt frei
Vernissage: 26. April 2019 | 18 Uhr

Die Ausstellungsreihe „Emerging Lines” fördert talentierte Kunst- und Designstudierende. Nach einem erfolgreichen Auftakt der Ausstellungsreihe in Paris sind die Werke, darunter Malerei, Installationen, Skulptur und Videokunst, von acht Künstler*innen der Berliner Universität der Künste und der Kunsthochschule Weißensee, der École des Beaux-Arts in Paris, sowie der Kunsthochschulen in Riga und Wrocław in der Ausstellung „Emerging Lines #2” nun auch in Berlin zu sehen.


Gallery Weekend 2019
26. – 28. April 2019 | 18 – 21 Uhr

Zahlreiche Galerien laden die Berliner Kunstszene zum Sehen und Gesehenwerden ein. Ab und zu einen Blick auf die Kunst zu werfen, könnte nicht schaden…
Zu den Highlights des diejährigen Gallery Weekends gehören Werke von Sol Calero in der Galerie ChertLüdde; der britischer Land-Art-Künstler Richard Long in der Konrad Fischer Galerie; ein Modell, Fotografien und Skulpturen zur Architektur von Fischlibei Sprüth Magers sowie drei große Skulpturen des französischen Konzeptkünstlers Bernar Venet in der Ausstellung „Indeterminacy” bei Blain Southern.


Alexander Iskin
Sexauer Gallery
6. April – 8. Juni 2019 | Mittwoch – Samstag | 13 – 18 Uhr | Eintritt frei

Wer die Welt auf den Kopf (und wieder zurück) stellen möchte, der sollte sich Alexander Iskins Landschaftsbilder in der Galerie Sexauer ansehen. Dort können Besucher*innen direkten Einfluss auf das Formale – und somit auch das Inhaltliche – der Bilder ausüben, die dank eines besonderen Hängemechanismus gedreht werden können. Durch seine Kunst erforscht der Künstler die Inter-Realität, den Raum zwischen der physischen und der virtuellen Welt.


Notizen am Rande der Zeit
Gutshaus Steglitz
12. April –23. Juni 2019 | Montag – Sonntag | 10 – 18 Uhr | Eintritt frei

Vergangenes und Zukunft zu konfrontieren und zu verbinden ist das Ziel, das Rebecca Raue mit ihrer neuen Einzelausstellung verfolgt. Aus dem Kontrast zwischen ihrer Kunst und dem klassizistischen Ausstellungsraum, schöpft die Künstlerin Fragen zu Zeit und Perspektivwandel. Mit ihrer Kunst thematisiert und hinterfragt sie sowohl unsere Bilder von Weiblichkeit, als auch die von Männlichkeit.


Brad Downey – Slow Motions Disasters
Kunstraum Kreuzberg
13. April – 23. Juni 2019 | Montag – Sonntag | 10 – 20 Uhr | Eintritt frei

Polizisten beim AcroYoga, Drohnenflüge über militärische Übungsgelände in der kalifornischen Sonora-Wüste, ein bildgewordenes Stück Zaun der US-amerikanischen Grenze zu Mexiko, ein Melania-Trump-Memorial, das ihren Wurzeln in ihrer Heimatstadt nachspürt, mit brutalistischen Betonlandschaften verschmelzende Tiere – mittels sozialer Plastik kommentiert und unterwandert Brad Downey Gegebenheiten, gesellschaftliche Verhältnisse und politische Machtstrukturen. International bekannt wurde der in Louisville, Kentucky, geborene Künstler durch seine subversiven Eingriffe und minimalistischen Interventionen im öffentlichen Raum: irritierende Verfremdungen und humorvolle Neuverbindungen scheinbar unzusammenhängender Dinge und Verhältnisse machten die starren Normen und Konventionen, die unsere urbane Umgebung dominieren, sichtbar.


DRUCK DRUCK DRUCK
Galerie im Körnerpark
13. April  – 14. August 2019 | Montag – Sonntag | 10 – 20 Uhr | Eintritt frei

Einen Galeriebesuch bei dem man selbst Hand anlegen kann? Ja, das gibt es! Für die Dauer der Ausstellung „DRUCK DRUCK DRUCK“ transformiert sich die Galerie in eine Druckwerkstatt, in der sich alles und jeder in einem experimentellen Kontext begegnen können: Austausch steht auf der Tagesordnung. Mehr Informationen zu den zahlreichen Veranstaltungen und Workshops im Rahmen der Ausstellung, sind auf der Website der Galerie zu finden zu finden.


PROJECT M/14 – GAIA REBORN: A FUTURE UTOPIA
URBAN NATION Production Office
11. Mai – 10. Juli 2019 | Dienstag – Sonntag | 10 – 18 Uhr geöffnet | Eintritt frei
Vernissage: 11. Mai 2019 | 18:30 Uhr

50 der weltbesten Künstler aus den Bereichen Pop, Surrealismus und Lowbrow sowie Urban Contemporary Art werden mit ihren eigens für diesen Event kreierten und weltweit einzigartigen Kunstwerken aufzeigen, wie wichtig es ist, unseren Planeten zu bewahren. Project M/14 – Gaia Reborn: A Future Utopia wird seine BesucherInnen in eine ganz besondere Welt entführen, die alle Sinne berührt: der Duft von Holzspänen, ein großer Baum im Zentrum des abgedunkelten Raumes, in dem der Fokus auf den tief bewegenden Kunstwerken liegt. Zur Eröffnung am 11. Mai wird zudem die Opern-Performance von Roxanna Walitzki jede*n in ihren Bann ziehen.


Titelbild: Ida Rees.


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