Raf Projects: Berlin ist Teheran ist Berlin.

von Imke Kappernagel

Vor fast zehn Jahren wurde die alternative Kunstgalerie Raf Projects in Teheran gegründet. Seit zwei Jahren arbeitet das Kuratorenkollektiv nun von Berlin aus an einem Austausch zwischen Iran und Deutschland und daran, die Welt ein Stück näher zusammen zu bringen. Der Name, der bei so manch einem Verwunderung hervorruft, ist dabei eine Referenz auf ein persisches Wort aus der Tradition des Häuserbauens und bedeutet so viel wie „Ort, an dem das Kunstwerk hängen kann.“

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Dem Markt zum Trotz: egalitäre Kunst im Körnerpark

VON EVA DALVAI

600 säuberlich aufgehängte Zeichnungen an einer langen Wand. Egalitär angeordnet. Keine Namen. Ein symbolischer Einheitspreis. Was wie eine Kampfansage an einen Kunstmarkt klingt, in dem Kunst die Anlage und Künstler:innen die Aktien sind, ist die Kernidee der Ausstellung Anonyme Zeichner, die seit Mitte Juli in der Galerie im Körnerpark in Neukölln zu sehen ist.

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