von Eva Dalvai
Die Glanzzeit preußischer Museen, in welcher der „Museums-General“ Wilhelm von Bode alles und jeden überstrahlte, gar überrollte, war auch die Zeit des stillen Max J. Friedländers (1867-1953). Heute für viele Studenten lediglich ein Name auf Schriften zur altdeutschen und besonders altniederländischen Kunst, war er seinerzeit ein international gefragter und geschätzter Kenner, der über zwanzig Jahre lang erfolgreich die Geschicke des Kupferstichkabinetts und der Gemäldegalerie leitete. Dank Simon Elsons feinsinniger Biografie findet diese schwer fassbare Persönlichkeit endlich die ihr gebührende Würdigung.
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