Klein aber oho! Unsere Ausstellungsempfehlungen im Februar

Wir präsentieren euch jeden Monat frisch und unverbraucht die besten Geheimtipps in der Kunst- und Kulturlandschaft, die man beim Wettbuhlen der großen Museen glatt übersehen könnte. Ganz nach dem Motto: klein, aber oho!

freiGabe – Einzelaustellung von Yvon Chabrwoski | Performance von zh v yu | Katalogveröffentlichung „HIER KÖNNTE IHR TITEL STEHEN“

Kleine Humboldt Galerie in Kooperation mit BARK BERLIN * GALLERY
26. Januar – 08. Februar | Öffnungszeiten nach Vereinbarung und während Events

Noch bis zum 08. Februar habt ihr die Gelegenheit in der BAR K die Ausstellung „freiGabe“ der Kleinen Humboldt Galerie zu sehen. Im Rahmen einer Kooperation mit der Location präsentiert euch das studentische Kurator*innenkollektiv in diesem Frühjahr sowohl zwei Mediaarbeiten der Berliner Künstlerin Yvon Chabroswki als auch eine Performance des Kollektivs zh v yu.
Yvon Chabrowski beschäftigt sich in den beiden Arbeiten TOUCHING THE IMAGES und SCREEN mit der Wahrnehmung des eigenen Körpers in Relation zu Medien der Technologie. Die hier als Akteure innerhalb des virtuellen Bildraums agierenden Personen erscheinen dabei beinahe erschreckend greifbar und fern zugleich.

Konstanze Schmitt – Love Meetings oder Liebe in Zeiten des Kapitalismus

Galerie Wedding
7. Februar –  28. März 2020 | Di – Sa | 12 – 19 Uhr | Eintritt frei
Eröffnung 6. Februar 2020
Verliebt in Berlin-Wedding. Künstlerin Konstanze Schmitt, Filmemacherin Minze Tummescheit und Performarin Mariana Senne gehen mit ihrer performativen Recherche Liebesbeziehungen auf den Grund: “Funktioniert die Liebe so wie der Markt und ist die romantische Liebe eine Legende? Muss man hart (an sich) arbeiten um geliebt zu werden?” Die performative Recherche will die Beziehung zwischen romantischer Liebe und Kapitalismus untersuchen. 

CRITICAL CARE. Ausstellung zur Architektur für einen Planeten in der Krise

Deutsches Architektur Zentrum
8. Februar –  22. März 2020  | Mi – So | 15 – 20 Uhr 
Eröffnung 7. Februar 2020
Willkommen in der Dystopie. Die Erde ist in der Krise und wir Menschen habe sie verursacht. Doch in der Ausstellung „Critical Care“ werden Rettungswege aufgezeigt, die Architektur und Urbanismus bereithalten. Aktuelle internationale Beispiele zeigen Möglichkeiten wie wir uns mit unserem Planeten wieder in Einklang bringen: Überschwemmungsschutz durch traditionelle CO2-arme Bautechniken in Pakistan und Bangladesch, die vielfältige Umnutzung modernistischer Bauten in Brasilien und Europa, ein ökologischer Community Land Trust in Puerto Rico, die Revitalisierung historischer Bewässerungssysteme in Spanien, neue Konzepte für öffentliche Räume und durchmischte Stadtquartiere in Wien, London und Nairobi.

Wut an den Wänden: 69 politische Plakate

Reinbeckhallen
8. Februar – 15. März 2020  | Do – Fr | 16 – 20 Uhr
Eröffnung 7. Februar 2020 | 19 Uhr

Plakate sind Medien, die wir oft innerhalb eines Augenblicks erfassen. Sie richten sich an den flüchtigen, unaufmerksamen Blick. Sie müssen ihre Argumente knapp formulieren, um ihr Publikum zu erreichen. Wie haben sich politische Plakate über die Zeit verändert und sagen die Arbeiten über die Zeit in der wir leben aus?
Die Themen der präsentierten Plakate sind breit gefächert: Umweltzerstörung, Rassismus, Armutsschere, internationale Politik, Datensicherheit.

Johanna Diehl – In den Falten das Eigentliche

Haus am Waldsee
29. November 2019 – 01. März 2020 | Dienstag – Sonntag von 11 – 18 Uhr | Eintritt: 7 € / 5 €

In der Einzelausstellung “In den Falten das Eigentliche” sind Arbeiten der vielfach ausgezeichneten Berliner Fotokünstlerin Johanna Diehl (*1977) zu sehen.
Ihre Arbeit schöpft sie aus der Idee, dass das “Eigentliche der Geschichte” in den “Falten der Erinnerung” steckt. Auf der Suche nach dem Verborgenen oder gar Vergessenen in der Geschichte, schafft sie sensible Bilder. In ihren neusten Serien bezieht sich Diehl auf persönlioche Biographien der westdeutschen Nachkriegszeit. Die Werke konzentrieren sich auf die ersten Jahrzehnte nach 1945 und die seelischen Traumata der Nazivergangenheit, die bis heute wirksam sind. 

True Stories_

Kunstquartier Bethanien (Studio 1)

15. – 23. Februar 2020 | täglich 13 – 20 Uhr
Vernissage 14. Februar 2020 | 19 Uhr

Die Fotoausstellung “True Stories_” zeigt Arbeiten der vierten Meisterklasse der Ostkreuzschule für Fotografie: zu sehen sind 14 fotografische Positionen zur subjetiven Wahrnehmung von Wirklichkeit. In freien dokumentarischen und künstlerischen Arbeiten entwickelten die Absolvent*innen ihre persönliche Sicht auf die Wirklichkeit.
Gruppenaustellung mit Werken von Ralf Bittner, Eddie Bonesire, Antonia Gruber, Nele Gülck, Nina Hansch, Attila Hartwig, Alexander Kadow, Alexander Klang, Heidi Krautwald, Anja Putensen, Natalya Reznik, Alina Simmelbauer, Magdalena Stengel und Tim Love Weber.

Hassan Sharif: I Am The Single Work Artist

KW Institute for Contemporary Art
29. Februar –  03. März 2020  | Mi – Mo | 11 – 19 Uhr | Do 11 – 21 Uhr
dienstags geschlossen | Eintritt 8€ / 6€
„Ich versuche nicht das Publikum zu beeindrucken oder irgendeine Art von Magie zu erzeugen, wie das Werk entsteht. Es gibt keine Geheimnisse. Die philosophische oder psychologische Frage ist, wie ich mir als Künstler die Autorität gebe, Kunst zu machen.“
Hassan Sharif trug entscheidend zur Herausbildung einer zeitgenössischen Kunstszene der Vereinigten Arabischen Emirate bei. In seinen Werken bricht er mit den traditionellen Vorstellungen von Raum, Zeit, Form und sozialer Interaktion.

Titelbild: Markus Spiske on Unsplash, Zugriff: 02.02.2020.

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