„Abseits der Scheinwerfer läuft es bodenständig ab“ oder: Arbeiten im Auktionshaus

Wer beim Wort „Kunstauktionen“ die Nase rümpft und an astronomische Preise und elitäres Gebaren denkt, kennt den Alltag vieler heimischer Auktionshäuser nicht. Wie das Auktionswesen funktioniert und wie sich der Alltag darin gestaltet, haben wir im ausführlichen Gespräch mit der Expertin für Druckgrafik Nadine Keul erfahren. Sie ist seit rund elf Jahren für die Berliner Galerie Bassenge tätig. Trotz des irreführenden Namens ist die Galerie ein familiengeführtes Auktionshaus, in dem zweimal im Jahr knapp 9.000 Lose unter den Hammer kommen.

VON EVA DALVAI

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Dem Markt zum Trotz: egalitäre Kunst im Körnerpark

VON EVA DALVAI

600 säuberlich aufgehängte Zeichnungen an einer langen Wand. Egalitär angeordnet. Keine Namen. Ein symbolischer Einheitspreis. Was wie eine Kampfansage an einen Kunstmarkt klingt, in dem Kunst die Anlage und Künstler*innen die Aktien sind, ist die Kernidee der Ausstellung Anonyme Zeichner, die seit Mitte Juli in der Galerie im Körnerpark in Neukölln zu sehen ist.

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